Übersicht: AktuellesErstellt am: 03.03.2026
Personalrats Rundmail Februar 2026

AG Arbeits- und Gesundheitsschutz

Die Wäscherei ist Ende Januar in die Schederhofstraße umgezogen. Einige Dinge müssen noch optimiert und logistische Schwierigkeiten behoben werden. Wie wir häufiger berichtet haben, ist der PR bei solchen Umzügen zu beteiligen, d.h. die Planung muss uns dargelegt werden. Das ist sinnvoll um zu sehen, ob Richtlinien und Gesetze eingehalten werden, z.B. was die Gestaltung der Arbeitsplätze, Aufenthaltsräume etc. betrifft. Leider klappt das mit der Vorlage von Plänen und der Beteiligung nicht so gut. Aus diesem Grund wurde wieder ein Rechtsanwalt zur Klärung eingeschaltet, ebenso bei den Arbeitsplätzen im Colonia-Haus und in der Theodor-Althoff-Straße 1. Dadurch entstehen Kosten, die vermeidbar sind.

Stammtischparolen kontern lernen

Auf Anregung des PR ist dieser Kurs im Bildungsprogramm der Bildungsakademie des UK eingerichtet worden: Link zum Kurs

Oft ärgert man sich, wenn man nicht spontan, schnell und gut auf ausgrenzende, zum Beispiel rassistische, Bemerkungen reagiert hat – egal ob im Supermarkt an der Kasse oder am Arbeitsplatz. Aber ein bisschen kann man das trainieren. Diese kostenfreie Tagesschulung während der Arbeitszeit hilft Ihnen beim Umgang mit solchen „Stammtischparolen“.

Besetzung Radiologie

Im Modell des Tarifvertrags Entlastung ist für die Radiologie und Nuklearmedizin geregelt, dass es zusätzliche Stellen geben muss, wenn es eine Leistungssteigerung in dem Bereich gibt. Seit über drei Jahren hat uns das UK keine Zahlen zu eventuellen Leistungssteigerungen vorgelegt. Da selbst auf eine Fristsetzung nicht reagiert wurde, müssen wir nun voraussichtlich einen Rechtsanwalt einschalten, um an die Informationen zu kommen.

„Code of conduct“

Der Vorstand des UK Essen hatte zu dem oben benannten Verhaltenskodex informiert und mitgeteilt, dass dieser über Roxtra einsehbar sei. Der PR wurde im Rahmen eines rechtlich vorgeschriebenen Mitbestimmungsverfahren in diesem Zusammenhang weder im Vorfeld informiert, noch wurde darüber gesprochen und diskutiert. Da es hier um Verhaltensregeln für die Beschäftigten geht und ebenfalls mögliche Konsequenzen bei Nichteinhaltung angedroht werden, hat der PR die ausstehende Mitbestimmung eingefordert.

Einführung eines Patient*innenportals

Das UK beabsichtigt an der UME ein Patient*innenportal einzuführen. Hintergrund ist unter anderem der, dass im Krankenhauszukunftsgesetz geregelt wurde, dass Krankenhäuser „vor“, „während“ und „nach“ einem stationären Aufenthalt den Patient*innen Informationsinhalte digital zur Verfügung stellen sollen. Das UK hält für diesen Zweck das Portal für die ideale Brücke zu den Patient*innen. Das Portal soll zum Beispiel zur Vereinbarung von Terminen und zur Übermittlung von vor- oder nachstationären Informationen genutzt werden. Da es im direkten Informationsaustausch mit dem Krankenhausinformationssystem Medico stehen wird, können sich die Beschäftigten über ihre bereits angelegten Accounts anmelden, sodass keine zusätzlichen Daten der Kolleg*innen erhoben werden müssen. Nachdem in der Erörterung mit dem UK diverse Fragen geklärt werden konnten, hat der PR der Maßnahme für die vorgesehenen Pilotbereiche in der Unfallchirurgie und Kinderklinik zugestimmt und sichergestellt, dass vor einer campusweiten Ausrollung eine erneute Mitbestimmungsvorlage erfolgt.

Testung des Medikation Scan-Support auf der Angio-Station

Zukünftig soll auf den Stationen über Medico die Stellung und Gabe von Medikamenten durch einen zusätzlichen Scanprozess gesichert werden. Als Grundlage werden die Muss-Kriterien aus dem Krankenhauszukunftsgesetz genannt, die spätestens 2027 erfüllt werden müssen. Sollte sie nicht erreicht werden, ist das UK zur Zahlung von Abschlägen verpflichtet. Ein Muss-Kriterium bezieht sich vor allem auf den sogenannten „Scan for safety“, welcher im Rahmen des Gabe- und Stellprozesses von Medikamenten zukünftig gefordert wird. Im März 2025 wurde hierzu eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Kolleg*innen der ZIT, der Apotheke und des Pflegedienstes gebildet. Um den Scan-Prozess in Realumgebung zu testen, wurde nun die Angio-Station als Pilotbereich ausgewählt. Der Fokus soll hierbei zum einen auf der Praktikabilität der Hardware, wie Scanner und Visitenwagen, zum anderen auf der Bediener*innenfreundlichkeit der Software in Medico liegen. Da der PR zu den Feedbackgesprächen eingeladen wird, werden wir anschließend berichten.

Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)

News zur Tarifrunde: In der Tarifrunde der Länder gibt es ein Verhandlungsergebnis zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder und der Gewerkschaft ver.di. Aktuell laufen dazu noch die Mitgliederbefragungen – das Ergebnis ist also noch nicht endgültig beschlossen. Für die Nachwuchskräfte an den Unikliniken sieht der Abschluss unter anderem Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen vor. Gerade bei steigenden Lebenshaltungskosten ist das wichtig. Das Leistungsprinzip, welches im Tarifvertrag weiter betont werden soll, lehnen wir für euch Auszubildende und Dual-Studierende ab. Gute Ausbildung darf nicht an individuelle Leistung geknüpft werden, sondern muss vor allem sichere Lernbedingungen schaffen. Hier sehen wir Raum für Diskussionen.
Wir als JAV informieren euch, sobald das Ergebnis final feststeht und begleiten die Umsetzung bei uns im Haus. Bei Fragen zu dem Thema wendet euch gerne an uns.

Neue Zusammenarbeit: In der LVR Klinik, die im klinischen Alltag fest mit dem Klinikum verzahnt ist, wurde eine neue JAV gewählt. Um mit den frisch ernannten KollegInnen in Zukunft eng zusammen zu arbeiten, lernen wir uns demnächst kennen und tauschen uns über die Arbeit für euch aus.

Wie immer gilt: Die aktuellsten Updates gibt es auf Instagram @JAVUKEssen. Erreichbar sind wir per Mail und Telefon natürlich auch! Eure JAV

Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) informiert

„Normal“ oder „Leistungsträger“? Warum wir über Ableismus sprechen müssen.

Liebe Kolleg:innen, wer immer belastbar ist, gilt als ideal. Wer der Norm nicht entspricht, erfährt oft Ableismus, nämlich Diskriminierung durch Unterschätzung oder Bevormundung. Ableismus beschreibt die Bewertung von Menschen anhand ihrer Leistungsfähigkeit. Gerade im Krankenhaus ist der Leistungsdruck hoch. In Gesprächen ist es oft Thema, dass Betroffene glauben, doppelt so viel leisten zu müssen um „mitzuhalten“, oder denken: „Ich darf nicht auffallen“. Doch Gesundheit ist fragil. Ob durch Alter oder Unfall – die Grenze zwischen „fit“ und „beeinträchtigt“ ist fließend.

Was können wir gemeinsam tun? Eine inklusive Unternehmenskultur ist keine „Nettigkeit“, sondern unsere gemeinsame Verantwortung. Wir brauchen eine Arbeitsatmosphäre, in der alle Beschäftigten ihre Bedarfe äußern können, ohne negative Konsequenzen zu fürchten. Achten wir gemeinsam auf unsere Sprache und unsere unbewussten Annahmen. Wenn Ihr Barrieren bemerkt – egal ob baulich, digital oder in der Kommunikation – kommt gerne auf mich zu.

Zum Thema Ableismus hat die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e. V. – ISL eine hilfreiche Broschüre erstellt, die einen guten Einstieg bietet, sich mit Ableismus zu beschäftigen. Zur Broschüre: HIER

Eure SBV

PR vor Ort

Wir sind für Sie da! Wir kommen jeden Donnerstag zwischen 8 – 9 Uhr zu Ihnen. Wir stehen für alle Fragen, Anregungen und Probleme zur Verfügung. Sie müssen nichts tun, außer sich das Datum merken:

26. Februar: Westdeutsches Herzzentrum und OZ I

5. März: Medizinisches Zentrum

12. März: OZ II

19. März: WPE

26. März: Medizintechnik

Serviceangebote des PR

Wir sind auf Instagram

Sie finden uns auf Instagram unter @personalratukessen. Dort geben wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie unsere Arbeit als Personalrat aussieht. Außerdem erwarten Sie exklusive Inhalte wie Outtakes aus unseren Video-Podcast-Folgen. Wenn Sie mehr über unsere Themen und unser Engagement erfahren möchten, schauen Sie gerne vorbei – wir freuen uns auf Sie!

Bildungsurlaub

Angebote für Bildungsurlaube finden Sie HIER.

Rente

Unter folgendem Link können Sie die Broschüre „Das Renten ABC“ herunterladen. In der Broschüre sind über 150 Fachbegriffe übersichtlich und in einfacher Form erklärt. Sie erfahren beispielsweise, wann Sie versicherungspflichtig sind und wie Ihre Beiträge berechnet werden, was unter Rehabilitation und Teilhabe zu verstehen ist und wie sich Ihre spätere Rente zusammensetzt.

Betriebliche Zusatzrente

Auf der Internetseite der VBL finden Sie viele Informationen, u.a. auch in Form von kurzen Videos und können auch Beratungstermine buchen. https://www.vbl.de/de/startseite

Video-Podcast

HIER finden Sie jede Woche nach der Personalratssitzung einen kurzen Video-Podcast, in dem wir Ihnen Neues aus der jeweiligen Sitzung direkt berichten.

AG Sucht

Suchtverhalten ist sehr vielschichtig und betrifft nicht nur Alkohol- und Medikamentenabhängigkeiten, sondern auch sogenannte Verhaltenssüchte (z.B. Spiel-, Internet-, Ess- und Arbeitssucht). Oft ist auch das Umfeld, wie z.B. am Arbeitsplatz, betroffen und jeder ist unsicher, wie mit dem Thema umgegangen werden soll.
Sie können uns dazu unter der Telefonnummer 84157 oder per E-Mail unter AG-Sucht@uk-essen.de erreichen. Hier erhalten Sie, wenn gewünscht auch anonym, Informationen und Hilfe zu diesem Thema.

Konflikte am Arbeitsplatz / Mobbing

Wenn Sie Konflikte am Arbeitsplatz haben, können Sie sich jederzeit bei uns melden – am besten so früh wie möglich! Der Personalrat unterliegt der Schweigepflicht. Alles, bei dem wir Sie unterstützen können, passiert erst nach Ihrer vorherigen Zustimmung. Bitte melden Sie sich bei Bedarf unter Telefon 3410.

Nicht arbeitslos und trotzdem zu wenig Geld?

Auch im UK sind einige Beschäftigte trotz eines Arbeitsverhältnisses auf Zusatzleistungen des Staates angewiesen: Meist handelt es sich um teilzeitbeschäftigte Alleinerziehende, deren Stundenlohn zu gering ist, als dass sie ohne die Zusatzleistungen über die Runden kommen könnten. Neben den allgemeinen Erschwernissen, die eine solche Situation mit sich bringt, besteht häufig das Problem, dass die Betroffenen ihre Ansprüche gar nicht kennen bzw. – oft wenig geübt im Umgang mit Behörden – diese nicht geltend machen können. Hier wollen wir Abhilfe schaffen! Eine externe Beraterin stellt Ihnen in einer kostenlosen Einzelberatung die Voraussetzungen vor, unter welchen sogenannte Aufstockungsleistungen in Betracht kommen. Ihnen wird erläutert, welche diese im Einzelnen sind, beispielsweise: einmalige Leistungen für die Anschaffung von Hausrat oder die Übernahme von Heiz- und Nebenkostenabrechnungen. Bitte melden Sie sich im PR-Büro unter -3450. Dort erhalten Sie die Telefonnummer der Beraterin, mit der Sie einen Beratungstermin vereinbaren können.