
Personalrats Rundmail Juni 2026

Hitzeschutz: 39 Grad und es wird noch heißer!
2024 haben wir dem UK eine Dienstvereinbarung Hitzeschutz vorgelegt. Bisher ohne nennenswerte Rückmeldungen. Nun kam aber etwas Bewegung in die Sache, nachdem wir die Einigungsstelle eingeschaltet haben. Derzeit laufen die Verhandlungen an; wie zielführend diese sein werden, können wir noch nicht sagen. Themen sind: Ermittlung / Messungen und Kaskade des Ablaufes, wie ein Hitzeereignis gemeldet und bearbeitet wird, zusätzliche bezahlte Hitzepausen, Schattenparkplätze für Transportdienste, Cooling Zones (kühle Pausenräume), dünnere Kleidung, Kühltücher, Verlegung der Arbeitszeiten in die Morgenstunden u.v.m.
Es gibt einige Streitpunkte, wie zum Beispiel kostenlose Sonnenschutzcreme für unsere Gärtner. Das UK ist der Meinung, unsere Kollegen dort würden so viel verdienen, dass sie sich die Sonnencreme selber leisten können. Dürfen wir dann zukünftig auch keine Handschutzcreme mehr auf UK-Kosten nutzen? Auch die Art der Messungen (nur Temperatur oder in Relation zur Luftfeuchtigkeit) ist strittig. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden! Sollten Sie schon jetzt Hitzeereignisse melden wollen, geht dies am besten über den Sicherheitstechnischen Dienst (Tel. 4472).
Grillaktion des Personalrates
Auch dieses Jahr werden wir wieder an einem Tag auf dem Rasenstreifen vor den PR-Büros mittags grillen. Wir haben aber aus dem letzten Jahr gelernt und kündigen den Termin erst ein paar Tage vorher per Sonderrundmail an… sonst müssen wir es am Ende wieder mehrfach verschieben, weil zu warm, zu kalt, zu nass…
Tarifvertrag Entlastung
Bei einem Termin mit dem Kaufmännischen Direktor haben wir nochmals versucht, die noch nicht geeinten Sollzahlen für den TV-E zu einen. In der Nuklearmedizin und der Kita ist das immer noch nicht gelungen und das UK hat nun einseitig die Zahl festgelegt. Wir sind mit den Bereichen in Kontakt um zu überlegen, was wir damit nun machen. In der Logopädie und der 1. Etage der WTZ-Ambulanz gibt es noch Unstimmigkeiten, da diese Bereiche dieses Jahr keine Entlastungstage bekommen sollen.
Haben wir nun Stellenpläne oder nicht?
Bei jedem neuen Vorstandswechsel wiederholt es sich: Stellenkürzungen und Stellen-nicht-wieder-Besetzungen, bis es knirscht. Jedes Mal versuchen sie auszutesten, ob die gleiche (oder gar mehr) Arbeit nicht mit noch weniger Leuten zu schaffen wäre. Bis irgendwann die Kolleg*innen davonlaufen oder krank werden, die Patient*innenversorgung leidet und – was für sie das Wichtigste ist – DIE ZAHLEN so schlecht sind, dass doch wieder Stellen bewilligt werden müssen.
Auch jetzt wieder hören wir aus vielen Bereichen, dass plötzlich Stellen nicht mehr besetzt werden. Entschieden hat das wahlweise die Gruppe um den Vorstand, die schon seit dem letzten Kaufmännischen Direktor alle Stellen vor der Wiederbesetzung genau durchleuchtet… oder „der Stellenplan“. Obwohl uns ja immer gesagt wird, dass wir eigentlich gar keine feste Anzahl an Stellen mit Nummern mehr haben, sondern nur ein bestimmtes Budget für Stellen.
Aber versucht man zu hinterfragen, warum laut dem Stellenplan ein Bereich angeblich überbesetzt ist, obwohl jeder aus dem Bereich weiß, dass drei Stellen nicht besetzt sind, dann wird wieder auf die klassischen (eigentlich nicht mehr existierenden) Stellenpläne mit ellenlangen Stellenplannummern verwiesen. Und wenn man sagt, dass das nicht stimmen kann, dann wird der Ball von einem zum anderen gespielt. Keiner will es gewesen sein oder was entscheiden. Da kann man schon verzweifeln oder verrückt werden. Aber vielleicht ist das ja genau die Absicht dahinter, dass man einfach aufgibt und sich in sein Schicksal fügt. Wir hoffen nicht!
Anhaltende Überlastungssituation auf der Station IT2 – Handlungsbedarf besteht weiterhin
Die Beschäftigten der Station IT2 berichten seit längerer Zeit von einer erheblichen Arbeitsbelastung. Hohe Patient*innenzahlen, personelle Engpässe und zusätzliche organisatorische Anforderungen führen zu einer Situation, die von vielen Kolleg*innen als dauerhaft belastend wahrgenommen wird. Ein weiterer wesentlicher Grund hierfür ist die unzureichende Personalausstattung. Die Pflegedirektion verweist auf den Einsatz von Zeitarbeitskräften, Beschäftigten aus dem Pool sowie sogenannte Jokerdienste, um personelle Engpässe auszugleichen. Jedoch konnten diese Maßnahmen die vorhandenen strukturellen Personaldefizite nicht beseitigen. Es kommt trotz dieser Maßnahmen weiterhin zu Überlastungssituationen und Pausenzeitverstößen.
In Folge kam es für den Monat Mai zu 115 Pausenzeitverstößen. Von Januar bis Ende Mai gab es 33 Überlastungsanzeigen; allein im Mai gab es 18. Die dazu geführten Gespräche mit der KPDL blieben ergebnislos. Aus diesem Grund wird es Anfang Juli ein Gespräch mit dem Team der IT2 und der Pflegedirektorin geben. Wir werden berichten und bleiben weiter am Ball.
AG Arbeits- und Gesundheitsschutz
Aus dem Arbeitsschutzausschuss:
– Bauvorhaben: Umbauten, Ausbauten und Neubauten laufen nicht „wie geplant“; die Verzögerungen haben viele Gründe, wie zum Beispiel das Beheben von Wasserschäden, Insolvenzen von Firmen und unklare Kostenregelung.
– Hubschrauberlandeplatz: Die Betreuung bei Landungen nach Mitternacht ist über studentische Hilfskräfte nicht zu sichern. Nun soll sich das Dezernat Bau und Technik kümmern, auch wenn es wahrscheinlich unmöglich ist, personelle Kapazitäten dafür frei zu machen.
– Die Unfallstatistik 2025 zeigt keine Auffälligkeiten. Die Anzahl an Wegeunfällen nimmt nicht zu, auch wenn Unfälle mit E-Rollern vermehrt auftreten. Es gibt nur vereinzelte Fälle von Gewalt gegen Beschäftigte; diese sind auf die zugrunde liegende Erkrankung von Patient*innen zurückzuführen.
– Psychische Gefährdungsbeurteilungen: Das Erstellen für alle Berufsgruppen ist Aufgabe des Arbeitgebers und wurde schon vor Jahren an den personalärztlichen Dienst (PÄD) delegiert. Die Personaldecke dort ist zu dünn, um alle Anforderungen zu erfüllen. Mittlerweile kritisiert auch die Landesunfallkasse die fehlenden oder veralteten Beurteilungen. In einem Lenkungskreis soll die weitere Vorgehensweise besprochen werden.
Aus einem Termin in der Hygieneabteilung: Der allmähliche Austausch von nicht mehr nutzbaren Matratzen und Nachtschränken läuft.
Landesamt für Besoldung (LBV): Nachforderungen und Gehaltsabzüge wegen „Kind-krank“
Wie wir erfahren haben, überzieht das LBV derzeit Beschäftigte mit Nachforderungen. Grund sind Krankmeldungen infolge „Kind-krank“, die bis ins erste Quartal 2025 zurückgehen und seitens des Uniklinikums/LBV moniert werden. Mit Hinweis auf die Ausschlussfrist nach § 37 TV-L, nach welcher Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb von sechs Monaten nach ihrer Fälligkeit schriftlich geltend gemacht werden (das gilt für das UK genauso wie umgekehrt), sollten Sie gegen die Forderung Einspruch erheben. Melden Sie uns dazu den Vorgang, welchen wir dann an den Personaldezernenten weiterleiten.
Da das Vorgehen bei „Kind-krank“ offensichtlich oft fehlerhaft ist, hier eine kurze Erklärung:
- Sie melden sich in Ihrem Bereich „Kind-krank“.
- Die Zahlung Ihres Entgelts wird ausgesetzt. Das LBV wird entsprechend informiert.
- Beantragen Sie für den Zeitraum des „Kind-krank“ Kinderkrankengeld bei Ihrer Krankenkasse.
- Beachten Sie, dass ab dem ersten Krankheitstag Ihres Kindes eine ärztliche Bescheinigung erforderlich ist, da Sie verpflichtet sind, die Erkrankung Ihres Kindes nachzuweisen.
- Das Verfahren der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) gilt nur bei eigener Erkrankung und nicht bei der Erkrankung eines Kindes.
- Senden Sie die erforderliche Bescheinigung als eingescanntes Dokument oder gut lesbares Foto per E-Mail an Krankendatei@uk-essen.de.
Neue Software
- Die Software easy2PACS der Firma easyRadiology soll das Einpflegen externer Bilddaten wesentlich vereinfachen. So müssen Kolleg*innen in Zukunft nicht mehr händisch Webadressen und Daten eingeben, um an radiologische Bilder externer Anbieter zu kommen, sondern können mit Hilfe der Software den mitgebrachten QR-Code scannen, damit das Programm dann die Bilddaten in das hauseigene System lädt. Da dies eine wesentliche Arbeitserleichterung zu sein scheint, haben wir der Einführung der Software zugestimmt.
- Releasewechsel S/4Hana: Das UK steht vor einer großen technischen Veränderung, denn aktuell wird ein Releasewechsel bei SAP auf S/4HANA vorbereitet. Der Wechsel ist notwendig, da die aktuelle Version ab Ende 2027 nur noch eingeschränkt unterstützt wird. Weil dieses Projekt viele Veränderungen mit sich bringt, wurde der PR bereits frühzeitig beteiligt. Wir werden den Prozess eng begleiten und darauf achten, dass die Interessen der Beschäftigten am UK gewahrt bleiben. Sollten Sie Fragen oder Anregungen zu diesem Thema haben, melden Sie sich bei uns.
- Die Projektmanagement-Software Asana, welcher der PR bereits zugestimmt hat, erhält durch ein Add-on weitere Funktionalitäten. Da mit diesen allerdings auch Verhaltens- und Leistungskontrollen möglich sind, hat sich der PR zusichern lassen, dass durch die gewonnenen Erkenntnisse keine arbeitsrechtlichen Sanktionierungen ausgelöst werden dürfen.
Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)
Am 28. Mai gab es eine aktive Mittagspause vor dem UK-Gelände. Wir haben uns sehr gefreut viele von euch Azubis dort in der Sonne zu treffen und uns zusammen gegen die drohenden Verschlechterungen auszusprechen. Kommen bei euch Fragen zur Gesundheitspolitik auf, meldet euch bei uns.
Pflegedienst
Design Thinking, Lean Healthcare und integrales Kapazitätenmanagement – wer jetzt lauter Fragezeichen im Kopf hat, dem geht es wie uns. Was verdächtig nach KI- generierter Problemlösung für Fachkräftemangel und steigendes Patient*innenaufkommen klingt, ist es vielleicht auch. Die Ansätze, die teilweise aus der Automobilbranche und teilweise aus der Software Entwicklung stammen, hören sich vielversprechend an. Das Krankenhausmanagement soll ganzheitlich betrachtet werden. Das heißt, dass die Patient*innen nicht nur auf freie Betten verteilt werden, sondern auch Faktoren wie ausreichend Fachkräfte, Zeit und Materialien mitberücksichtig werden. Was es dazu unter anderem braucht, ist die Erfassung sogenannter Kennzahlen und zentrales Management. Aber darin findet man auch den Knackpunkt. Die in Echtzeit gesammelten Daten könnten potentiell auch zur Leistungsüberprüfung genutzt werden. Das Personal könnte flexibel eingesetzt werden, denn dann würde nach Bedarf verteilt werden, ähnlich wie es in verschiedenen Bereichen mit Springer-Pools bei uns schon passiert. Offene Fragen sind, wie welche Daten erfasst werden und kann daraus eine Leistungs- und Verhaltenskontrolle erfolgen? Wie wird sich die Arbeitsorganisation verändern? Gibt es Auswirkungen auf die Dienstplanung und die Personalflexibilität? Diese Fragen müssen unserer Meinung nach noch vor dem Start des Projektes geklärt werden, auch wenn das UK den Starttermin dieses Projektes schon in seinem Newsletter angekündigt hat.
Die Schwerbehindertenvertretung (SBV) informiert
Ende letzten Jahres haben wir darüber informiert, dass die SBV gemeinsam mit dem UK und dem Personalrat die Erarbeitung einer Inklusionsvereinbarung anstrebt. Inzwischen haben Gespräche mit der Inklusionsbeauftragten und dem UK stattgefunden. Dabei wurden die inhaltlichen Schwerpunkte und Rahmenbedingungen für eine künftige Inklusionsvereinbarung erörtert. Auf dieser Grundlage wird derzeit an einem Entwurf gearbeitet. Eine Inklusionsvereinbarung soll dazu beitragen, die Teilhabe von Beschäftigten mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen weiter zu stärken und verlässliche Regelungen für ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen. Sobald ein konkreter Entwurf vorliegt und die weiteren Gespräche aufgenommen werden, werden wir erneut berichten.
Für Fragen, Hinweise oder Anregungen zum Thema steht die SBV Sven Musolff unter -2517 gerne zur Verfügung.
Kurznotizen
- In unserer Rundmail im Mai hatten wir über die anstehende Befragung der WPE MTRs berichtet. Zur Wahl stand ein vorgezogener Spätdienst, der statt um 22 Uhr um 21 Uhr hätte enden können. Hintergrund war eine geringe Auslastung nach 20 Uhr. Durch ein Abstimmungs-Patt bleibt es nun bei der bisherigen Spätdienstzeit.
- Erneut haben wir zu einigen Fragen im Wirtschaftsausschuss keine Informationen vom UK bekommen und mussten nun einen Rechtsanwalt einschalten.
- Endlich: Die Zulage für die Praxisanleitungen der Medizinischen Technolog*innen ist nach zwei Jahren Auseinandersetzung in trockenen Tüchern!
- Die Abteilung Compliance übernimmt mit Blick auf das Hinweisgeberschutzgesetz zukünftig auch die Funktion einer internen Meldestelle.
PR vor Ort
Wir sind für Sie da! Wir kommen jeden Donnerstag zwischen 8 – 9 Uhr zu Ihnen. Wir stehen für alle Fragen, Anregungen und Probleme zur Verfügung. Sie müssen nichts tun, außer sich das Datum merken:
2. Juli: Frauenklinik
9. Juli: ZIT
16. Juli: Robert-Koch-Straße
23. Juli: Physiotherapie
30. Juli: Apotheke
Befristungen
Um Ihnen zu verdeutlichen, wie erschreckend die Personalpolitik des UK hinsichtlich der befristeten Arbeitsverträge ist, stellen wir hier die Zahlen für April 2026 vor (wir berücksichtigen hierbei keine Azubis, deren Ausbildungsverträge generell befristet sind und die das UK nach der Ausbildung grundsätzlich nur für sechs Monate übernimmt; auch berücksichtigen wir keine Einstellungen in den Pflegedienst, die zurzeit immer unbefristet vorgenommen werden). Von 38 Neueinstellungen waren dieses Mal 38 befristet und nur 15 unbefristet. Von19 Weiterbeschäftigungen waren 9 befristet und 10 unbefristet.
Serviceangebote des PR
Wir sind auf Instagram
Sie finden uns auf Instagram unter @personalratukessen. Dort geben wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie unsere Arbeit als Personalrat aussieht. Außerdem erwarten Sie exklusive Inhalte wie Outtakes aus unseren Video-Podcast-Folgen. Wenn Sie mehr über unsere Themen und unser Engagement erfahren möchten, schauen Sie gerne vorbei – wir freuen uns auf Sie!
Bildungsurlaub
Angebote für Bildungsurlaube finden Sie HIER.
Rente
Unter folgendem Link können Sie die Broschüre „Das Renten ABC“ herunterladen. In der Broschüre sind über 150 Fachbegriffe übersichtlich und in einfacher Form erklärt. Sie erfahren beispielsweise, wann Sie versicherungspflichtig sind und wie Ihre Beiträge berechnet werden, was unter Rehabilitation und Teilhabe zu verstehen ist und wie sich Ihre spätere Rente zusammensetzt.
Betriebliche Zusatzrente
Auf der Internetseite der VBL finden Sie viele Informationen, u.a. auch in Form von kurzen Videos und können auch Beratungstermine buchen. https://www.vbl.de/de/startseite
Video-Podcast
HIER finden Sie jede Woche nach der Personalratssitzung einen kurzen Video-Podcast, in dem wir Ihnen Neues aus der jeweiligen Sitzung direkt berichten.
AG Sucht
Suchtverhalten ist sehr vielschichtig und betrifft nicht nur Alkohol- und Medikamentenabhängigkeiten, sondern auch sogenannte Verhaltenssüchte (z.B. Spiel-, Internet-, Ess- und Arbeitssucht). Oft ist auch das Umfeld, wie z.B. am Arbeitsplatz, betroffen und jeder ist unsicher, wie mit dem Thema umgegangen werden soll.
Sie können uns dazu unter der Telefonnummer 84157 oder per E-Mail unter AG-Sucht@uk-essen.de erreichen. Hier erhalten Sie, wenn gewünscht auch anonym, Informationen und Hilfe zu diesem Thema.
Konflikte am Arbeitsplatz / Mobbing
Wenn Sie Konflikte am Arbeitsplatz haben, können Sie sich jederzeit bei uns melden – am besten so früh wie möglich! Der Personalrat unterliegt der Schweigepflicht. Alles, bei dem wir Sie unterstützen können, passiert erst nach Ihrer vorherigen Zustimmung. Bitte melden Sie sich bei Bedarf unter Telefon 3410.
Nicht arbeitslos und trotzdem zu wenig Geld?
Auch im UK sind einige Beschäftigte trotz eines Arbeitsverhältnisses auf Zusatzleistungen des Staates angewiesen: Meist handelt es sich um teilzeitbeschäftigte Alleinerziehende, deren Stundenlohn zu gering ist, als dass sie ohne die Zusatzleistungen über die Runden kommen könnten. Neben den allgemeinen Erschwernissen, die eine solche Situation mit sich bringt, besteht häufig das Problem, dass die Betroffenen ihre Ansprüche gar nicht kennen bzw. – oft wenig geübt im Umgang mit Behörden – diese nicht geltend machen können. Hier wollen wir Abhilfe schaffen! Eine externe Beraterin stellt Ihnen in einer kostenlosen Einzelberatung die Voraussetzungen vor, unter welchen sogenannte Aufstockungsleistungen in Betracht kommen. Ihnen wird erläutert, welche diese im Einzelnen sind, beispielsweise: einmalige Leistungen für die Anschaffung von Hausrat oder die Übernahme von Heiz- und Nebenkostenabrechnungen. Bitte melden Sie sich im PR-Büro unter -3450. Dort erhalten Sie die Telefonnummer der Beraterin, mit der Sie einen Beratungstermin vereinbaren können.